9 WILDE KRÄUTER GEBEN FRISCHE KRAFT

Wilde Frühlingskräuter sind sehr vitamin- und mineralstoffreich und haben eine stoffwechselfördernde Wirkung. Frisch gesammelt, gewaschen und geschnitten sind sie eine hervorragende Beigabe zu jeglichen Speisen. Besonders Suppen, Aufstriche, Eintöpfe, Aufläufe, Smoothies, Spinat und Saucen profitieren von dem herrlich frischen Aroma der Wildkräuter.

 


Wichtig beim Sammeln von Wildkräutern: Es gibt auch ungenießbare und giftige Wildpflanzen. Sammeln Sie nur die Pflanzen, die Sie wirklich kennen! Sammeln Sie nur gesunde Pflanzen an Orten, die frei von Autoabgasen, Spritzmitteln, Hundekot, usw. sind. Mehr zum Thema Kräuter richtig sammeln, hier.


Vogelmiere

Die Vogelmiere (Hühnerdarm) hat einen leichten Geschmack nach Erbsen und Mais. Sie ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Angeblich decken schon 50g frische Vogelmiere den Tagesbedarf an Vitamin C, 150g den Eisen- und Kaliumbedarf.

 

Brennnessel

Die Brennnessel ist reich an Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium, Natrium, Kalium, Kieselsäure, Calcium und Phosphor. Außerdem beinhaltet die Brennnessel auch Vitamin A und C. Als Tee, Saft oder Spinat genießen!

Gundelrebe

Die Gundelrebe hat einen würzigen, bitteren Geschmack. Sie ist reich an Gerb- und Bitterstoffen, die die Verdauung unterstützen. Zudem hat sie einen hohen Gehalt an, Vitamin-C und Kieselsäure. Wegen ihres intensiven Geschmacks, rate ich euch mit der Gundelrebe beim Kochen sparsam umzugehen.



Löwenzahn

Löwenzahnblätter haben dreißig Mal mehr Eisen als herkömmlicher Spinat und sie übertreffen Karotten in ihrem Reichtum an Provitamin A. Der Löwenzahn räumt auf mit alten „Schlacken“ und Ablagerungen. Seine Bitterstoffe kurbeln den Stoffwechsel an und treiben den Harn.

Gänseblümchen

Im Frühjahr bietet sich das Gänseblümchen als schmackhafte Beigabe zu vielen Salaten und Suppen an. An Inhaltstoffen hat das Gänseblümchen Saponine, Vitamine, Schleimstoffe, Mineralstoffe, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle und Flavonoide zu bieten.

Sehr beliebt war das Gänseblümchen früher als Stoffwechselkraut.

Ackerstief-mütterchen

Laut Kräuterpfarrer Weidinger ist das Ackerstiefmütterchen das am stärksten blutreinigende Wildkräutlein. Tatsächlich wurde das Stiefmütterchen als stoffwechselförderndes Kraut in der Volksheilkunde seit jeher eingesetzt. Auch bei Erschöpfungszuständen, fand das Stiefmütterchen, oft mit Honigbeigabe, Anwendung.

 



Schafgarbe

Die Schafgarbenblätter haben einen würzigen, etwas herben Geschmack, der hervorragend zu Fleischgerichten, Salaten, Suppen und Soßen passt. Sie ist reich an Bitterstoffen, Gerbstoffen, Mineralstoffen. Ein paar ganze Schafgarbenblättchen machen sich herrlich dekorativ in klaren Suppen und schmecken wunderbar nach Spinat.

GIERSCH

Giersch ist ein schmackhaftes Wildgemüse. Er hat ein Aroma, das an Petersilie erinnert. Er enthält sehr viel Vitamin C, Carotin, Kalium und Eisen.

 

Aus Giersch kann man einen hervorragenden Spinat zubereiten. Auch in Suppen und als Salat ist Giersch sehr bekömmlich. Zum Würzen kann man ihn wie Petersilie einsetzen.

 

SpiTzwegerich

Der Spitzwegerich (oder auch der Breitwegerich) ist sehr vitamin- und mineralstoffreich. Vitamin A, C, K, Eisen, Kalizum, Kalium und Kieselsäure sorgen für einen grünen Vitaminkick. Wegen ihres mild süßlichen und herben Geschmacks eignen sich Spitzwegerichblätter auch hervorragend zur Beigabe in viele Gerichte.


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